Die Eleaf iCare 2 ist der Nachfolger der iCare 1 und lockt mit einem sehr günstigen Anschaffungspreis. Die Frage dabei ist, ob Eleaf für diesen günstigen Preis auch eine gute E-Zigarette abliefern kann. Der E-Zigaretten Guru hat die Eleaf iCare 2 getestet und was dabei herausgekommen ist, erfahrt Ihr nun.

Wie immer eine Zusammenfassung von Pro und Contra:

  • Sehr einfache Bedienung
  • Perfekt für Raucher
  • Liquidgeschmack gut
  • Klein und handlich
  • Sehr günstig
  • Keine Einstellungsmöglichkeiten
  • Auslaufendes Liquid
  • Akku fest verbaut
  • Standard-Liquid (50/50) ungeeignet

Der Lieferumfang – genauso klein wie der Preis?

Im Vergleich zu anderen E-zigaretten fällt der Lieferumfang tatsächlich recht mager aus. Zum Beispiel ist bei der iStick Pico 25 von Eleaf noch einiges an Ersatzteilen enthalten. Hier erhält man jedoch nur die iCare 2, zwei Verdampferköpfe mit 1.3 Ohm, ein USB-Kabel und eine Anleitung.

Die Bauweise der Eleaf iCare 2 verlangt aber tatsächlich auch gar nicht nach weiterem „Schnickschnack“ – ungewohnt ist der geringe Umfang jedoch trotzdem.

Eleaf iCare 2 | E-Zigaretten Guru
Die iCare 2 ist innovativ und preiswert - aber reicht das?

Die Qualität – Hop oder Top?

Unter dem Gesichtspunkt des sehr niedrigen Preises ist die iCare 2 doch sehr gut gefertigt. Allerdings hat diese mit einer Standard E-Zigarette vom Design her sehr wenig gemeinsam. Der Verdampfer wirkt sehr futuristisch und wird auf den Akkuträger „geklickt“.

Bei der iCare 1 hatte der Akkuträger noch eine Plastikoberfläche – hier hat sich Eleaf etwas Besseres einfallen lassen. Denn der Akkuträger ist nun mit einer Gummierung überzogen und liegt daher sehr gut in der Hand.

Ziel war es, eine möglichst kleine und dünne E-Zigarette zu kreieren, welche möglichst komfortabel beim Transport ist. Erreicht wurden diese Vorgaben durch einen kleinen und fest eingebauten 650 mAh Akku.

Das Liquid kann in den 2 ml großen Tank durch abnehmen des Mundstücks eingefüllt werden.

Technische Spielerein – Fehlanzeige

Die iCare 2 ist einfach nur eine E-Zigarette ohne besondere Funktionalitäten. Anmachen, losdampfen und fertig. Der fest eingebaute Akku liefert maximal 15 W und gedampft werden kann ausschließlich mit den mitgelieferten 1,3 Ohm Verdampferköpfen.

Fällt der Akkustand unter eine festgelegte Grenze kann nicht mehr gedampft werden und der Akku muss mit dem mitgelieferten USB-Kabel aufgeladen werden. Der Akkustand wird durch eine Status-LED angezeigt.

Eine Airflow-Control gibt es nicht und daher kann ausschließlich nach dem „Mund-Zu-Lunge“-Prinzip gedampft werden. Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, ist diese Tatsache jedoch sehr vorteilhaft 😉

[atkp_product id=’381′ field=’mediumimage‘ link=’yes‘][/atkp_product]

Rutschgefahr bei der iCare 2!

Das Liquid muss bei dieser E-Zigarette auf jeden Fall schlau gewählt werden. Denn bei einem Liquid im Verhältnis 50 zu 50 kann es schnell zum Auslaufen des Tanks kommen. Verwendet hier Liquid mit einem höherem VG-Anteil.

Irgendwann kommt der Punkt, an dem der Verdampferkopf ausgetauscht werden muss. Achtet hier unbedingt darauf, dass der Tank vorher komplett geleert wurde, denn sonst droht eine kleine Überschwemmung.

Die regelmäßige Reinigung der E-Zigarette ist ein Geheminis für eine lange Lebensdauer!

Jetzt lesen: Wie die E-Zigarette richtig gereinigt wird

Liquidgeschmack und Dampfentwicklung

Die Dampfentwicklung ist im Vergleich zu anderen E-Zigaretten nicht spektakulär, reicht jedoch aus.

Geschmacklich ist das Dampfen mit der iCare 2 vollkommen ausreichend. Natürlich kann dieses kleine Modell nicht mit größeren E-Zigaretten mithalten, aber beim Test waren wir vollkommen zufrieden.

Also: Kaufen oder nicht?

So richtig begeistern konnte die iCare 2 von Eleaf nicht, jedoch eignet sich diese sehr gut für Raucher, die Planen auf eine E-Zigarette umzusteigen. Sie ist sehr einfach zu bedienen (Notfalls hilft die Anleitung) und der Anschaffungspreis liegt bei 2-3 Schachteln Zigaretten – also kann sie auf jeden Fall probiert werden. Allerdings lohnt sich als Einsteigergerät für Raucher, die nicht so viel technische Spielerein benötigen, die Innokin Endura T22 wohl mehr.

Für erfahrene Dampfer würden wir das Gerät so nicht weiterempfehlen. Da lohnt sich die handliche iStick Pico 25 von Eleaf mehr und bereitet sicherlich weniger Frust. Außerdem stört das die Wattzahl nicht angepasst werden kann und dass man auf nur einen Verdampferkopf beschränkt ist.

Daher erhält die E-Zigarette 2,5 Sterne vom E-Zigaretten Guru.

[atkp_product id=’381′ template=’secondwide‘ elementcss=’amazon-product-box‘][/atkp_product]

Teile diesen Beitrag