myblu Starter Kit für Umsteiger

Endlich mit dem Rauchen aufhören! Für die einen ist das Aufhören kein großer Schritt – einfach sofort stoppen und die Zähne zusammenbeißen. Ein Großteil benötigt jedoch viele Versuche und so wirklich dauerhaft ist der Rauchstopp dann doch nicht.

Helfen könnte der Zwischenschritt über eine E-Zigarette. Diese sind weniger schädlich (trotzdem aber nicht gesund!) und können im Nikotinanteil reguliert werden. So könntest du schrittweise den Nikotinanteil reduzieren und bist mit etwas Durchhaltevermögen irgendwann komplett „geheilt“ von der Sucht.

Besonders in den ersten Tagen des Umstiegs vom Klimmstängel auf eine E-Zigarette ist eines wichtig: Alles muss unkompliziert und fehlerfrei funktionieren. Man möchte sich nicht mit tausend Details wie Liquid mischen, passende Verdampferköpfe suchen oder den richtigen Akku beschäftigen. Es soll einfach laufen bzw. dampfen.

Hier könnte die myblu eine perfekte Wahl für den Umstieg sein. Aber auch für fortgeschrittene Dampfer eignet sie sich als Zweitgerät. Der E-Zigaretten Guru durfte die myblu für euch testen.

Simples Pod-System für den Umstieg

Mit einem myblu Starter-Kit kann es direkt losgehen. Im Kit sind alle notwendigen Komponenten enthalten: 1x Pod (Tabak-Geschmack mit 18mg/ml Nikotin), Ladekabel sowie die E-Zigarette selber. Der Pod wird einfach in die myblu gesteckt und schon kann es los gehen. Durch Ziehen am Mundstück entsteht Unterdruck, welcher den Dampfprozess startet.

myblu Test | E-Zigaretten Guru
Die myblu: Schlicht und unkompliziert

Während man an der myblu E-Zigarette zieht, leuchtet auf der Unterseite eine LED auf. Diese signalisiert den aktuellen Akkustand. Ist der Akku ausreichend geladen, leuchtet die LED blau. Wird sie gelb, ist der Akku fast leer. Sobald die LED rot leuchtet, geht gar nichts mehr.

Geladen wird der Akku mit dem im Starter-Kit enthaltenen USB-Kabel. So kannst du die E-Zigarette problemlos an einer Powerbank, am Laptop oder ganz „Standard“ mit einem Netzteil laden. In der myblu befindet sich ein 350 mAh Akku.

Wir sind im Regelfall ca. einen halben Tag mit einer Akkuladung ausgekommen. Allerdings ist der Akku auch sehr schnell wieder aufgeladen. Laut myblu dauert der komplette Ladevorgang nur 20 Minuten. Wir haben meist – zur Sicherheit – mindestens 1 Stunde geladen.

myblu Test - Akku laden | E-Zigaretten Guru
Mit dem USB-Kabel ist die myblu in kürzester Zeit aufgeladen

Geschmacksvielfalt und Preise

Wer nicht unbedingt nur Tabakgeschmack in seinem Pod haben will, kann sich aus 11 weiteren Geschmacksrichtungen seinen Liebling aussuchen. Tabak war für uns tatsächlich kein guter Geschmack und hat uns nicht überzeugt. Da wir frische, gerne auch mentholhaltige Liquids mögen, haben sich „Blue Ice“ und „Mango Apricot“ ganz klar als unsere Favoriten durchgesetzt.

myblu Test - Sorten | E-Zigaretten Guru
Das Starter Kit mit einer großen Geschmacksauswahl

Momentan erhaltet ihr bei einer Pod-Bestellung immer 2 Pods in der entsprechenden Geschmacksrichtung. In jedem Pod sind immer 1,5 ml Liquid enthalten. Gewählt werden kann im Nikotinbereich von 0 bis 18 mg/ml. Die Zweierpackung kostet momentan 6,95€ mit kostenlosem Versand.

Ein ganz großer Vorteil ist aber, dass es die Pods auch in einigen Tabakläden und an einigen Tankstellen gibt. Das Beschaffen ist also wesentlich einfacher und ihr müsst nicht zwingend online bestellen oder einen Dampfershop aufsuchen. Preislich seid ihr aber – noch – teurer dabei als bei normalen Zigaretten. Ein bis zwei Pods pro Tag (besonders bei Umsteigern oder starken Rauchern) sind durchaus realistisch.

Mit dem Rauchen aufhören: Eignet sich die myblu?

Die myblu ist einfach zu bedienen, sieht schick aus und die Aromen schmecken größtenteils gut. Das sind aus unserer Sicht die Grundvoraussetzungen für einen möglichst reibungslosen Umstieg. Der Zugwiderstand erinnert stark an eine Zigarette. Das „Ich rauche“-Gefühl ist also immer noch da. Vielen Umsteigern ist außerdem wichtig, dass sie nicht wie eine Dampflok durch die Gegend laufen (der Wunsch nach mehr Dampf kommt meist aber schnell 😉 ). Auch das ist hier der Fall – es kommt genug Dampf aber nicht übermäßig viel.

Möchte man aber auch wegen der geringeren Kosten auf eine E-Zigarette umsteigen, ist die myblu nur bedingt geeignet. Hier kommt es dann auf den tatsächlichen Liquidverbrauch an. Raucht bzw. dampft man eh schon wenig, wird man auch nicht sehr häufig Pods nachkaufen müssen. Aber für starke Raucher, werden die Pods schnell ins Geld gehen.

Es gibt übrigens auch E-Zigaretten mit Pod-System, welche sich nachfüllen lassen. Hier könnte man zuerst mit der myblu den ersten Umstieg „überstehen“ und dann zum Beispiel auf das Pod-System von MOTI wechseln.

Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden mit der myblu und sind der Ansicht, dass diese sich perfekt für den Umstieg eignet. Achtet aber unbedingt auf den Nikotingehalt. Wir sind der Meinung, dass die 18mg/ml im Starter-Kit etwas hoch sind. Vielleicht solltet ihr hier direkt Pods mit einer niedrigeren Stufe mitbestellen und nur im absoluten „Schmacht-Notfall“ auf die starke Dosierung wechseln. Denkt dran: Je schneller ihr euch an niedrige Dosen gewöhnt, desto schneller könnt ihr eventuell ganz mit dem Nikotin aufhören.

Starter Set
4 Bewertungen
Starter Set
Bestehend aus der myblu und zwei Pod-Sets (also 4 Pods) ohne Nikotin. Geschmäcker sind Blue Ice & Green Apple.

Letzte Aktualisierung am 19.08.2019 (Preise können mittlerweile anders sein) / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Bewertung myBlu

Preis / Leistung

Verarbeitung

Design

Gesamtwertung myBlu
* Werbelink zu myblu – wir haben das Gerät für den Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat den Test aber in keinster Weise beeinflusst. Wir sind stehts ehrlich.
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