Der Umstieg von der Zigarette auf eine E-Zigarette ist eine gute Entscheidung. Kein Rauchgeruch mehr, weniger Schadstoffe, extremes Einsparpotenzial und eine frei wählbare Nikotinstärke sind nur einige der positiven Aspekte. Wer mit dem Rauchen aufhören will, steht jedoch erstmal vor einer großen Auswahl von E-Zigaretten und neuen Begrifflichkeiten.

Eine gute Vorbereitung ist jedoch wichtig, damit der Umstieg problemlos klappt. Theoretisch kann man so von einem auf den anderen Tag zum Ex-Raucher werden und komplett in das Dampfen einsteigen.

Damit der Umstieg gelingt, haben wir hier die wichtigsten Tipps für Umsteiger und Anfänger zusammengefasst. Auf tiefgreifende technische Details und Möglichkeiten sind wir bewusst nicht eingegangen.

Mit dem Rauchen aufhören | E-Zigaretten Guru
Dampfen statt rauchen!

Aktuelles Rauchverhalten analysieren

Vor dem Umstieg sollte sich Gedanken gemacht werden, wie viel Zigaretten oder Schachteln am Tag geraucht werden. Denn je nach Menge sollte auch das Liquid bzw. die Nikotinstärke des Liquids gewählt werden. Im besten Fall steigt man mit einer hohen Nikotinstärke ein und kann diese dann mit der Zeit reduzieren – eventuell kann sogar ganz auf Nikotin als Zusatz verzichtet werden.

Als Ansporn kann zusätzlich schonmal gerechnet werden, wie viel Geld gespart werden kann. Raucht man zum Beispiel täglich 25 Zigaretten (6,20€ pro Schachtel), kann durch das Dampfen monatlich 178,21€ und jährlich dann 2132,57€ gespart werden. Ein sehr schönes Sümmchen.

Die entsprechende Nikotinstärke wählen

Wie beschrieben, müssen sich Gedanken über die Nikotinstärke gemacht werden. Viele Umsteiger erleben in der ersten Zeit noch ein Kratzen im Hals und müssen auch öfters husten. Dieser Umstand ist aber normal und legt sich in der Regel nach ein paar Tagen oder sogar nach einigen Stunden.

Das Nikotin ist verantwortlich für den „Flash“ und dieser ist für ehemalige Raucher sehr wichtig. Je höher der Nikotingehalt desto stärker ist auch der Flash. Allerdings kann eine hohe Nikotinstärke auch ein stärkeres Kratzen im Hals auslösen.

Zu Beginn kein Liquid mit zu wenig oder gar keinem Nikotin wählen. Denn wird die Sucht nicht ausreichend gestillt, ist der Griff zur Zigarette um einiges schneller getätigt. Außerdem sollte mit einem Geschmack begonnen werden, der Tabakähnlich ist. Wird sofort eine abstrakte Sorte (Frucht, Kaffee, Essensähnlich) gewählt, kann dies den Umstieg erschweren.

Momentan gibt es folgende Nikotinstärken, welche gewählt werden können:

1
mg pro ml

Für starke Raucher, die selber drehen und eventuell auch komplett ohne Filter rauchen

1
mg pro ml

Empfohlen, wenn die roten Schachteln geraucht werden. Diese haben einen hohen Nikotinanteil.

1
mg pro ml

Für Raucher mit blauer Schachtel. Diese Zigaretten sind leichter und haben einen nicht so hohen Nikotinanteil.

1
mg pro ml

Perfekt für Gelegenheitsraucher, die keinen starken Flash benötigen.

Die beste E-Zigarette für den Einstieg

Welche E-Zigarette die beste für den Umstieg ist, hängt viel von subjektiven Gesichtspunkten ab. Trotzdem hier einige Aspekte, die aus Sicht des E-Zigaretten Gurus beachtet werden sollten.

Es gibt jede Menge E-Zigaretten mit vielen technischen Spielerein und extra Funktionen mit diversen Formen und Farben. Zu Beginn sollte aber ein einfaches Modell gewählt werden, welches nicht zu groß und einfach zu bedienen ist. Niemand möchte sich gleich zu Beginn mit etlichen Einstellungen rumschlagen. Im besten Fall kann einfach los gedampft werden. Möglich ist dies mit der Endura T22 von Innokin und der iStick Trim von Eleaf. Wer sich jedoch trotzdem direkt den technischen Spielerein widmen möchte, sollte einen Blick auf die iStick Pico 25 von Eleaf werfen.

Ebenfalls ist das Tank-Volumen ein wichtiges Kriterium. Besonders in der Eingewöhnungsphase sollte immer ausreichend Liquid zur Verfügung stehen, damit im Notfall nicht auf die Zigarette zurückgegriffen wird. Ein Tank-Volumen von 4-5 ml sollte auf jeden Fall ausreichen.

Es gibt E-Zigaretten mit einem fest eingebauten Akku und auswechselbaren Akkus *. Ist man zum Beispiel viel unterwegs und hat kaum Möglichkeiten zum Aufladen des Akkus, sollte ein Modell mit wechselbarem Akku gekauft werden. So kann sich direkt ein kleiner Vorrat gekauft werden. Bei fest eingebauten Akkus ist es wichtig, dass auf den richtigen Umgang zu achten, damit die E-Zigarette möglichst lange intakt bleibt – das gilt natürlich auch für lose Akkus.

Mit dem Rauchen aufhören | E-Zigaretten Guru
Mit der E-Zigarette kann enorm gespart werden.

Zu Beginn macht es Sinn, sich ein Starter-Set (auch „Kit“) genannt zu kaufen. Dort sind meist alle notwendigen Komponenten (Akkuträger, Verdampfer, Verdampferkopf, Ersatzteile) enthalten und es kann direkt losgelegt werden. Achtet bei der Bestellung eines Kits aber darauf, ob ein Akku dabei ist. Dieser muss im Regelfall separat gekauft werden.

Bei der ersten E-Zigarette sollte nicht am falschen Ende Geld gespart werden. Investiere lieber etwas mehr und genieße die Langlebigkeit deines neuen Begleiters. Es gibt allerdings auch schon günstige Einsteigergeräte, welche ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

Folgekosten beachten

Bei einer E-Zigarette gibt es mehrere Verschleißteile, welche früher oder später ausgetauscht werden müssen. Dazu gehören z.B. die Verdampferköpfe und die Dichtungen. Die Dichtungen sind in der Regel als Ersatzteil bei einem Kit im Lieferumfang enthalten. Die Verdampferköpfe kommen meist in 5er Packungen und es empfiehlt sich immer einige auf Lager zu haben. Spätestens, wenn diese verkokelt schmecken oder die Dampfmenge rapide abnimmt, wird es Zeit für einen Wechsel. Eine gründliche Pflege der E-Zigarette kann die Lebensdauer der Teile jedoch verlängern.

Mit jedem Ladezyklus wird der Akku immer etwas schwächer und auch dieser muss mit der Zeit ausgetauscht werden. Ist dieser fest eingebaut, muss mit Kosten für eine komplett neue E-Zigarette gerechnet werden.

Das gedampfte Liquid muss natürlich auch regelmäßig neu gekauft werden. Hier gibt es aber auch eine große Auswahl an Webshops, die Mengenrabatt anbieten. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass der Kauf im Internet günstiger ist – allerdings spricht nichts gegen eine Beratung im örtlichen E-Zigaretten Laden. Wer schon etwas länger dampft, kann sich sein Liquid auch selber mischen. Das ist gar nicht so schwer und bietet weiteres Sparpotenzial.

In der Gesamtsicht ist man jedoch um einiges günstiger unterwegs, als beim Rauchen von Zigaretten.


Der Einstieg ist also gar nicht so schwer und eventuell haben wir dir helfen können, die richtige Wahl zu treffen und mit dem Rauchen aufzuhören. Falls du weitere Unterstützung benötigst, sieh dir unsere Testberichte oder den Ratgeber mit Tipps und Tricks an.

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